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Open Suse 11.1 - Mein Erfahrungsbericht
Montag, den 23. Februar 2009 um 18:30 Uhr
Schon oft musste ich diese leiduge Diuskussion ertragen... Linux - Windows, Windows - Linux, hin und her und nie vorbei. Offen gesagt war Linux für mich lange ein Buch mit sieben Siegeln. Oft hatte ich mich entschlossen, es wenigstens mal zu testen. Dann probiert und irgendwo gescheitert. Jetzt mit Open Suse 11.1 dachte ich, versuchs mal wieder...


Für meinen erneuten Ausflug in die Linux-Welt musste dieses Mal mein altes IBM Thinkpad T22 herhalten.

Ein paar Eckdaten zur Hardware:
  • Prozessor: Pentium III 800MHz (Coppermine)
  • Arbeitsspeicher: 512MB
  • Festplatte: 20GB intern
  • Grafik: S3 Savage
  • Sound: Cirrus Logic
  • WLAN: PCMCIA - DLink - DWL G630
  • LAN: Intel Ether Express Pro 10/100 (onboard)
  • optisches Laufwerk: internes DVD-Laufwerk "Matshita" (ATA)
Die Installation gestaltet sich ja mittlerweile relativ einfach. Aussagekräftige, selbsterklärende, grafische Oberfläche, ohne irgendeine Kommandozeile und cryptische Befehle benutzen zu müssen. Zumindest für`s Erste nicht... Dazu ist natürlich ne flinke LAN-Anbindung notwendig, denn übers WLAN mit WPA2 stolpert der Installer als erstes, also ran ans Kabel und die IP per DHCP vergeben, ist der einfachste Weg.

Ich hatte mich entschieden, nur die Mini-CD (ca. 80MB) herunterzuladen und den Rest übers Netz zu installieren. Der Installer hatte auch direkt die notwendigen Repositories eingetragen, sodass tatsächlich keinerlei Eingriffe notwendig waren. Die Sprache gleich auf "deutsch" umgestellt. Die Auflösung noch auf 1024x768 geschraubt und es konnte losgehen.

Das System wurde geprüft, alle Hardware erkannt und bei der Auswahl der Software hielt ich mich bedeckt, ließ also alles wie empfohlen und entschied mich bei der Oberfläche für die neue KDE 4.1. Alternativ kann man Gnome wählen, aber ich hatte mal gehört, dass man bei KDE mehr machen kann. Ebenso ließ ich die Partitionierung wie empfohlen, denn Open Suse 11.1 sollte ja das einzige OS auf diesem System sein. Es wird eine System -, eine Swap und eine Home-Partition angelegt. Ich hatte keine Ahnung, ob das nun gut oder schlecht war, ich habs einfach so gelassen. Der Rest verlief entgegen meiner Erwartungen ohne jeden Benutzereingriff. Am Ende der Installation wird man nur noch gebeten einen Benutzernamen und ein Root-Passwort zu vergeben und das war`s. Ich muss zugeben, IBM ist allgemeinhin als eher "Linux-freundlich" einzustufen, was die fehlende Windows Taste schonmal andeutet, aber bei der Vielzahl an vorhandenen Treibern kann ich mir vorstellen, dass auch sog. Exoten mittlerweile ganz gut unterstützt werden.

Ok dachte ich, dann schaun wir doch mal, was es so hergibt...

Die Oberfläche zeigt sich modern und aufgeräumt, um nicht zu sagen leer. Die ersten Geh-Versuche unternahm ich beim Anpassen der Oberfläche, was denke ich jeder so macht.

Dazu einfach auf den sog. Quick-Starter (das grüne Chamäleon links unten) klicken, was schon stark an den Windows Start-Button erinnert und es tut sich ein Start-Menü auf, was mir seltsam bekannt vorkam. Schaut man nun auf den Punkt "Programme" findet man "Arbeitsfläche einrichten". Ok, genau da wollte ich hin. Es öffnet sich ein Fenster mit den persönlichen Einstellungen. Dies ist dann wohl die Schaltzentrale für alles, was man grafisch machen kann. Zuerst mal das Erscheinungsbild.

coming soon...
 

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